Vielleicht, liebe Eltern,

sagen Sie sich, dass sie mit ihren Kindern schon lange nicht mehr im Zoo waren. Vierzehnjährige verlieren möglicherweise langsam den Enthusiasmus für Affen, Elefanten und Streichelziegen.

Wir hingegen waren mit Ihren Kindern im Zoo von Winnipeg. Heute (am Montag, dem 21.9.). Auch das Wetter bot sich an - es wurde noch einmal 27°C heiß - für den September in Winnipeg absolut ungewöhnlich.

Also - warum in den Zoo? Gäbe es für Gymnasialjugendliche in der 9. Klasse nicht lehrreichere Ziele? Nein, finden wir, denn der Zoo von Winnipeg ist schon sehr speziell. Mit der "Journey to Churchill" (http://www.assiniboineparkzoo.ca/zoo/home/explore/exhibits/journey-to-churchill) zeigt er eigentlich alle Wildtiere, die für den Norden von Manitoba typisch sind: Robben, Polarfüchse, alle vorkommenden Hirscharten, Schneeeulen - und natürlich Eisbären. Der Zoo hat eine erst im letzten Jahr eröffnete Aufzucht- und Forschungsstation für Eisbären. Und wenn man sich auf zwei Sehenswürdigkeiten beschränken müsste, die man in Winnipeg einfach besucht haben muss, dann wären diese das Museum für Menschenrechte (s.o.) und der Zoo. Und davon möchten wir Ihnen natürlich auch gerne Bilder zeigen. In einem Glastunnel kann man den Eisbären-Pool von unten betrachten und den Tieren beim Schwimmen und Spielen zuschauen. Das sieht dann so aus:

 

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Tja, und neben den niedlichen Eisbären können wir Ihnen auch noch einen Einblick vermitteln, was wir mit Ihrem Geld gemacht haben... Wir haben's nämlich abgeliefert, an den Schulleiter unserer kanadischen Partnerschule, der damit die Bus- und Eintrittskosten bestreitet. Wir sind mit dem Budget, das wir uns gesetzt haben, ausgekommen.

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So, und morgen mittag um viertelvorzwölf treffen wir uns dann wieder am Flughafen, um die Heimreise anzutreten. Die Pässe sind alle noch da....! Wir haben sie eben dem Schulsafe entnommen.

Dies wird also das letzte Posting der Austauschreise. Auf die einzelnen Artikel gab es z.T. über 120 Zugriffe; das rege Interesse an Nachrichten hat uns sehr gefreut, wir bedanken uns dafür.

Zum letzten Mal in diesem Jahr aus Kanada grüßen

Susanne Graf und Karl-Bernhard Silber