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brendel start02Sehr geehrte Besucher,

herzlich Willkommen auf unserer Homepage, die Ihnen spannende und interessante Seiten unserer Schule präsentiert.

Das Gymnasium Pfarrkirchen hat sich zum Ziel gesetzt, junge Persönlichkeiten auf ihrem Weg zum Abitur oder in eine andere moderne Ausbildung zu begleiten, bilden und erziehen. Die Schüler können sowohl eine naturwissenschaftlich-technische Ausbildungsrichtung mit zusätzlicher Informatik, Physik und Chemie als auch den sprachlichen Zweig mit bis zu vier Fremdsprachen (Englisch – Latein – Französisch - Spanisch) wählen. Schüler der Jahrgangsstufen 5 und 6 können sich jeweils in einer gebundenen Ganztagsklasse anmelden, die im Einverständnis mit den Eltern den Unterricht sowie Lern- und Betreuungszeiten über den Tag bis 16.15 Uhr verteilt und kindgerecht rhythmisiert. Außerdem bietet die Schule die offene Ganztagsklasse für Schüler der 5. bis 8. Klassen an, die tageweise gebucht werden kann. Auf Wunsch können Schüler auch im angeschlossenen staatlichen Internat mit 70 Plätzen wohnen.

Seit dem Schuljahr 2012/13 hat uns das Kultusministerium den Status einer MODUS-Schule auf fünf Jahre verliehen. „Der gesamten Schulgemeinschaft des Gymnasium Pfarrkirchen sprechen wir unsere Anerkennung für ihr bisheriges Engagement aus“, heißt es im Begleitschreiben aus dem Ministerium. Voraussetzung war das sehr gute Ergebnis der Externen Evaluation 2012 durch das staatliche Institut für Schulpädagogik und Bildungsforschung. Von der 23 untersuchten und bewerteten Kriterien gibt es am Gymnasium Pfarrkirchen keine einzige Schwäche, zehnmal das Urteil „Stärke“ und zusätzlich elfmal die Bestnote „Große Stärke“.

 

 


Ergebnisse der Externen Evaluation 2012

 

Im Einzelnen lautet das Urteil der Externen Evaluation so:

 

MODUS-spezifische Kriterien

Große Stärke

Stärke

        

Schwäche

Große Schwäche

Prozessqualitäten Schule

Unterstützende Personalführung

X

Zielorientiertheit der Leitung

X

Effizienz der Arbeitsorganisation

X

Offenheit gegenüber dem schulischen Umfeld

X

Abgestimmtheit der kollegialen Arbeit

X

Offenheit für Veränderung

X

Systematik der Qualitätsentwicklung

X

Systematisches Monitoring

X

Achtung der Beteiligten

X

Interessensförderung

X

Intensität der Mitwirkung

X

Förderung der Identifikation mit der Schule

X

Förderung der Inklusion

X

Prozessqualitäten Unterricht und Erziehung

Effizienz der Lernzeitnutzung

X

Effizienz der Verhaltensregulierung

X

Strukturiertheit der Darstellung

X

Klarheit der Darstellung

X

Individuelle Unterstützung

X

Förderung selbstgesteuerten Lernens

X

Förderung der Lernmotivation

X

Sicherung des Lernerfolgs

X

Förderung überfachlicher Kompetenzen

X

Lernförderlichkeit des Unterrichtsklimas

X

Natürlich freue ich mich über dieses gute Zeugnis und den MODUS-Status, denn sie sind ein Lob für die Arbeit sowie den großen Einsatz unserer Lehrer und bestätigt unseren Weg der Schulentwicklung.

 


Schülerzahlen und Unterrichtszeiten

 

Das Gymnasium Pfarrkirchen erfreut sich großer Beliebtheit und hat zum Schuljahresbeginn aktuell 872 Schüler. Es ist mir wichtig, dass wir gleichzeitig an dem mit dem Elternbeirat gemeinsam gesteckten Ziel von möglichst kleinen Klassen festhalten können. Die durchschnittliche Klassengröße aller Jahrgangsstufen liegt mit aktuell 22,9 unter dem bayerischen Landesdurchschnitt.
Individuelle Förderung wird an dieser Schule großgeschrieben: Unser Konzept der Intensivierungsstunden sieht zehn Förderstunden in den Kernfächern für jeden Schüler bis zur 10. Klasse vor. In der 9. Jahrgangsstufe können interessierte Schülerinnen und Schüler zusätzlich zum Wahlunterricht Pluskurse in den Naturwissenschaften und im Fach Wirtschaft/Recht wählen. Besonders begabte Schüler profitieren u.a. vom Mentorenprogramm des Ministerialbeauftragten, an dem unsere Schule ebenfalls teilnimmt. Für Schüler der Mittelstufe gibt es in den Fächern Mathematik, Englisch, Französisch und Latein freiwillige Fördermodule, in denen zentrale Kenntnisse und Fertigkeiten wiederholt werden. Seit letztem Schuljahr bieten wir die Förderung in der „Mittelstufe plus“ an. Das Kultusministerium hat unsere Schule für die Teilnahme am bayernweiten Pilotversuch ausgewählt. Aktuell haben 56 Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen und 38 in den 9. Klasse die neue Möglichkeit gewählt, die Mittelstufe in vier statt in drei Jahren sowie mit jährlich weniger Fächer, weniger Stunden, mehr Zeit und Förderung in Kernfächern und ohne Nachmittagsunterricht zu besuchen. In den 5. Klassen gestalten wir den Schultag grundsätzlich ohne Nachmittagsunterricht und möglichst nur in Doppelstunden, um den Einstieg ins Gymnasium zu erleichtern. In der 5. Jahrgangsstufe gibt für Schüler, die den gebundenen Ganztag gewählt haben, zusätzliche „Lern- und Arbeitszeiten“ mit Lehrkräften u.a. für die Hausaufgaben. Individuelle Wünsche der Betreuung durch Erzieher können in den beiden offenen Ganztagsklassen von der 5. bis zur 8. Klasse berücksichtigt werden. Im Internat wird in den Studierzeiten nach Stärken und Schwächen einzeln oder in kleinen Gruppen gefördert.
Hohes Gut für jede Schule und die sicherste Garantie für den Lernerfolg ist die Unterrichtszeit, so dass wir den Unterrichtsausfall mit einem eigenen Vertretungskonzept reduzieren, das sich in aller Ausführlichkeit auf unserer Homepage finden. Während der Vertretungsstunden findet vor 13.00 Uhr so gut wie immer Unterricht statt, wenn Lehrer erkrankt sind oder aus dienstlichen Gründen nicht in der Schule anwesend sein können. Von Seiten der Lehrkräfte wird versucht, auch mit Mehrarbeit, die Vertretungsstunden wertvoll zu füllen. Es ist nicht vorgesehen, dass Hausaufgaben am Vormittag in der Schule erledigt werden. Sie sind ein wichtiger Bestandteil der persönlichen und individuellen Vor- und Nachbereitung des gymnasialen Stoffes zuhause. Deshalb versuchen wir in unserem Vertretungskonzept, möglichst viele Nachmittagsstunden am Vormittag unterzubringen, damit die häuslichen Lern- und Arbeitszeiten genutzt werden können.
Beim Nachmittagsunterricht setzen wir an unserer Schule auf möglichst wenige Tage. In den 5. Klassen gibt es keinen Pflichtunterricht nach 13.00 Uhr. Ab der 6. Jahrgangsstufe ist es ein einziger Nachmittag; erst ab der 10. Klasse kommt ein regelmäßiger zweiter dazu. Für das warme Mittagessen sorgt eine eigene Schülerfirma. Im Internat gibt es eine professionell geführte Großküche, die auch die Schüler das Ganztagsklassen versorgt. Aktuell laufen die Bauarbeiten für den Neubau einer Mensa für alle Schülerinnen und Schüler, in den der Freistaat Bayern mehr als 3 Mio. Euro investiert.

 


Exkursionen, Fahrten, Zusatzangebote

 

Exkursionen und Fahrten bereichern das Unterrichtsgeschehen, angefangen beim Schullandheim über zwei Skikurse bis hin zur Hauptstadt- und zur Auslandsfahrt. Der jährliche Museumstag führt jeden Schüler im Laufe seiner Schulzeit in wichtige Museen sowie zu kulturellen Highlights des Freistaats bzw. ins benachbarte Österreich. In der Q11 gibt es einen zusätzlichen Exkursionstag. Unsere Schüler können ihre Ausbildung mit Wahlkursen erweitern, die von Textverarbeitung über Schulspiel, naturwissenschaftlichen Experimenten, Digitaler Schülerzeitung oder Italienisch bis hin zu Orchester, Schulband und Fotographie oder Töpfern reichen. Auch die soziale Erziehung spielt eine große Rolle: Seit Januar 2016 unterstützt die Schule dabei eine feste Mitarbeiterin der Jugendsozialarbeit an Schulen. Schüler übernehmen selbst Verantwortung zum Beispiel bei den „Zeit für uns“-Stunden oder beim zweiwöchigen Sozialpraktikum innerhalb der Oberstufe, einem der Pilotprojekte des Gymnasiums Pfarrkirchen. Der Förderverein zeichnet soziales Handeln und Verhalten jährlich mit einem eigenen Sozialpreis aus. Seit inzwischen zehn Jahren gibt es das zusätzliche Angebot „Unternehmergymnasium Bayern“, über das Sie sich auf einem eigenen Internetauftritt www.unternehmergymnasium.de informieren können. In den Schuljahren 2013/14 bis 2015/16 hat sich die Schule am Modellversuch „lernreich 2.0“ der Stiftung Bildungspakt Bayern beteiligt, um das Lehren und Lernen mit dem PC in Zukunft noch effektiver und gewinnbringender gestalten zu können. Dafür haben vier Klassen mit schuleigenen iPads gearbeitet. Ihre positiven Erfahrungen fließen künftig in den Unterricht aller Klassen ein, wenn die Schule zum Digitalen Lernen das System „bring your own device“ weiter ausbaut.
Das Gymnasium Pfarrkirchen ist von der bundesweiten Initiative „MINT – Zukunft schaffen“ bereits zum zweiten Mal als besondere Schule für „Mathematik, Informatik, Natur und Technik“ ausgezeichnet worden. Die Urkunden unterstreichen das Profil unseres naturwissenschaftlich-technologischen Ausbildungszweigs, den aktuell mehr als zwei Drittel der Pfarrkirchner Schüler ab der 8. Jahrgangsstufe wählen. Gewürdigt werden damit außerdem die zahlreichen Zusatzangebote unserer Lehrer im MINT-Bereich, wie die Experimentierkurse in der Unterstufe oder die so genannte „Physik auf dem Flur“, bei der ein Energie-Fahrrad, Flaschenzüge oder Spiegel sowie ein Kundtsches Rohr alle Schüler und Besucher zum Ausprobieren einladen.

 


Das Schulgebäude

 

Auch räumlich sind wir gut gerüstet: Ein Neubau von 2004 erweitert das Raumangebot mit modernen Klassenzimmern, Musikräumen und einer Aula als Begegnungsstätte. Für Unterricht und Eigentätigkeit der Schüler stehen zwei moderne Computerräume, ein zusätzlicher Studierraum mit PCs und Internet für die Oberstufe, einige Klassenzimmer mit WLAN, ein Kassensatz Laptops sowie vier Klassensätze iPads bereit. Im ganzen Schulhaus wurden im Jahr 2010 vom Freistaat Bayern mit rund 8 Mio. Euro alle Klassenzimmer, Fach- und Verwaltungsräume auf den neuesten Stand der Technik gebracht. In jedem Zimmer unterstützen neue Tafeln, Pinnwände, Beamer, digitale Pultkameras und Schreibtafeln, Internetanschlüsse, Audioanlagen, Lehrertelefone, neue Leuchten samt Tafelstrahlern und spezielle Akustikdecken das Lehren und Lernen. Kräftige Farben und Glasausschnitte bringen Transparenz und Licht ins Haus. Für heiße Sommertage und technische Projektionen gibt es eine wirkungsvolle Beschattungsanlage an der energetisch erneuerten Fassade sowie einen Trinkbrunnen. Jeder Schüler erhält kostenlos seinen eigenen Schließ- und Garderobenschrank. Prunkstück der Modernisierung ist sicher die neue Eingangshalle, die Besucher mit viel Licht empfängt, Schüler in die unterrichtsfreien Zeiten zum Verweilen einlädt und auch mit der Litfaßsäule zu einer „Neuen Mitte“ für unsere Schule geworden ist. Für die Nachmittagsbetreuung und Freistunden steht die flott und einladend gestaltete Bibliothek im Zentrum der Schulanlage offen. Im vorletzten Schuljahr konnten wir die aktuelle Erweiterung unseres Pausenhofs um Bewegungsflächen mit Tischtennis und Soccer-Feldern sowie einer Boulderwand, mit einer Außen-Bühne für Aufführungen und Feste sowie einem Pausenkiosk im Freien feiern.

 


Unsere Leistungsbilanz

 

Die Leistungsbilanz an unserem Gymnasium kann sich sehen lassen, denn zum Schuljahresende können wir uns über sehr viele Schülerinnen und Schüler freuen, die das Jahresziel souverän erreicht haben. Das gilt auch für den diesjährigen Abiturjahrgang, der einen Gesamtschnitt mit fast einem Zehntel über dem Landesschnitt aufweist. Mehr als jeder Vierte hat die Note Eins vor dem Komma erreicht. Von zwei Schülern wurde sogar die Traumnote 1,0 erreicht. Erfreulich war außerdem, dass 13 ehemalige Realschüler aus der Einführungsklasse unter den erfolgreichen Abiturienten waren.
Durch Beschluss des Lehrerkollegiums haben wir bereits seit mehreren Jahren neue Prüfungsformen eingeführt. Eine Übersicht finden Sie auf dieser Homepage. In den Fächern Deutsch und Mathematik werden Schulaufgaben durch landesweite sowie schulinterne Jahrgangsstufentests ersetzt. Diese Arbeiten werden rechtzeitig angesagt und beziehen sich hauptsächlich auf Grundwissen sowie Grundfähigkeiten und -fertigkeiten, die die Schüler aus der jeweiligen Jahrgangsstufe für ihr weiteres Schulleben und darüber hinaus unbedingt erlernt haben sollten. Lehrer, Schüler und Eltern erhalten damit eine wichtige Rückmeldung, wo Stärken und Schwächen liegen, die bei der weiteren Ausbildung berücksichtigt werden können. In den modernen Fremdsprachen werden Schulaufgaben durch mündliche Gruppenprüfungen ersetzt, um die kommunikativen Fähigkeiten zu stärken. Im Fach Latein werden in der 9. und 10. Jahrgangsstufe zur Bildung der Jahresendnote die Großen und Kleinen Leistungsnachweise 1:1 verrechnet. Die Bereiche des Grundwissens, der von jedem Schüler gewusst und ständig wiederholt werden sollen, haben die Fachschaften in Übersichten oder auf Lernkarten zusammengetragen und u.a. auf dieser Homepage veröffentlicht. Hier findet sich auch ein schuleigener Rückmeldebogen für Referate, der Schülern die Kriterien für das Halten eines Referates transparenter macht. Seit dem Schuljahr 2015/2016 gilt an der Schule der Grundsatz, dass jeder Schuler jedes Schuljahr mindestens ein Referat hält. Damit wollen wir der gestiegenen Bedeutung des mündlichen Vortragens in Ausbildung und Beruf entsprechen.

 


Lernen Sie uns kennen. Kommen Sie vorbei.

 

Wir am Pfarrkirchner Gymnasium räumen der Information und dem Kontakt der Eltern einen großen Stellenwert ein. Dies spiegelt sich auch in unserem Konzept zur Erziehungspartnerschaft, das Sie hier auf unserer Homepage einsehen können. Die Schule hat auch einen eigenen Besprechungs- und Beratungsbereich eingerichtet sowie eine eigene Eltern-App installiert. Damit ist es möglich, einfach und bequem per Handy, Tablet oder Computer über das spezielle Elternportal beispielsweise Gesprächstermine zu vereinbaren, Elternbriefe online zu erhalten oder aktuelle Informationen über das Schulleben abzurufen. Mit nur wenigen Klicks ist man beim Stunden- und Vertretungsplan oder erfährt die Prüfungstermine seiner Kinder. Die Nutzung ist für die Eltern kostenfrei.
Dank neuer Datentechnik wird auch die Beratung erleichtert, da Lehrer, Klassenleiter, Beratungslehrerin, Schulpsychologin und die Schulleitung schneller Einsicht in den Leistungsstand der Schülerinnen und Schüler haben. Mehrmals im Jahr erhalten die Eltern schriftlich einen aktuellen Leistungsbericht, der über alle Noten und die aktuellen Schnitte informiert.

Für unsere Schule habe ich persönlich drei Wünsche: Ich wünsche mir, dass man bei „Gymnasium PAN“ nicht nur an eine höhere Schule am Standort Pfarrkirchen denkt, sondern an eine Perfekte Ausbildung junger Menschen, an Aktive Schülerinnen und Schüler und Menschen, die Nett zueinander sind. Das sind zugegebenermaßen keine sehr bescheidenen Ziele, aber ich werde mit dafür arbeiten, dass sie das Fundament dieser Schule sind.

Wenn Sie noch mehr über unsere Vorhaben und Ziele erfahren wollen, empfehle ich einen Blick in unser Schulentwicklungsprogramm, das sie auf unserer Homepage unter diesem Link zur Ansicht und zum Download finden.

Ich freue mich auf viele interessante und aufregende Begegnungen mit allen Mitgliedern der Schulgemeinschaft sowie allen weiteren Besuchern unserer Schule. Schauen Sie doch einmal vorbei.

Es freut sich auf Ihren Besuch


Peter Brendel 
(Schulleiter)

 

 

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